Leckere Gerichte mit Zutaten aus der Region

Biodiversität auch auf dem Teller? Na Klar!

Damit tun wir bereits viel für unsere biologische Artenvielfalt. An den Aktionstagen zum Thema Biodiversität zeigen wir Ihnen wie lecker es ist, die Biodiversität zu schonen.

Achten Sie auf die Auslobung an den Speiseausgaben und die weiteren Informationen im Betriebsrestaurant. Wir zeigen Ihnen gerne, welche Gerichte besonders biodiversitätsschonend sind und warum.

Ernährungsgewohnheiten entwickeln

Was kann ich selbst tun für mehr Biodiversität?

Weniger ist mehr!

Achte auf den Fleischkonsum: Die DGE empfiehlt nicht mehr als 300g Fleisch die Woche, was 1-2 Fleischportionen im Mittagsmenü entspricht.

Pflanzenpower voran!

Die Basis einer gesunden Ernährung für Natur und Mensch bilden pflanzliche Lebensmittel, damit lassen sich auch genussvolle Menüs zaubern.

Beim Kauf auf saisonale, regionale und “Bio”-zertifizierte Lebensmittel achten

Diese Lebensmittel schützen die Artenvielfalt und kosten meist nur wenig mehr, haben aber eine große Wirkung.

Der Regenbogen auf dem Teller

Die Vielfalt der Lebensmittel genießen: Testen Sie oftmals vergessene regionale Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder Getreide wie bspw. Grünkern und Hirse.

Außergewöhnliche Artenvielfalt

Hotspots der Biodiversität

Diese Hotspots sind nicht nur für ihre Biodiversität bemerkenswert, sondern zeigen auch, wie menschliche Aktivitäten gefährdete Lebensräume weiter unter Druck setzen. Sie stehen daher im Fokus internationaler Schutzbemühungen wie durch Programme der Convention on Biological Diversity (CBD) oder Organisationen wie dem WWF.

Warum ist es ein Hotspot?

Der Amazonas ist das größte tropische Regenwaldgebiet der Welt und beherbergt etwa 10 % der weltweit bekannten Arten. Hier finden sich zahlreiche Pflanzen-, Tier- und Mikroorganismenarten, die nirgendwo sonst vorkommen.

Bedrohungen:

Entwaldung durch illegalen Holzeinschlag, Landwirtschaft (insbesondere Sojaanbau und Viehzucht), Infrastrukturprojekte sowie Klimawandel.

Warum ist es ein Hotspot?

Dieses Gebiet umfasst Teile von Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Papua-Neuguinea, die Salomonen und Timor-Leste. Es ist bekannt für seine enorme Vielfalt an Korallenarten (mehr als 75 % aller weltweit bekannten Korallenarten) sowie für über 2.000 Fischarten.

Bedrohungen:

Überfischung, Klimawandel (Korallenbleiche), Verschmutzung des Meeres und Zerstörung von Lebensräumen durch Küstenentwicklung.

Warum ist es ein Hotspot?

Madagaskar ist bekannt für seine endemischen Arten – über 90 % der Pflanzenarten und viele Tierarten (z. B. Lemuren) kommen nur hier vor. Die lange geographische Isolation der Insel hat zu einer einzigartigen Artenvielfalt geführt.

Bedrohungen:

Abholzung für Landwirtschaft, illegaler Handel mit Wildtieren, invasive Arten und Klimawandel.

Biodiversität